Ernst Otto Fischer Biografie, Leben, Wissenswertes - November 2020

Chemiker

Geburtstag :

10. November 1918

Gestorben an :

23. Juli 2007



Geburtsort:

München, Bayern, Deutschland



Sternzeichen :

Skorpion




Deutscher chemiker Ernst Otto Fischer geboren am 10. November 1918in Solln, einer Stadt in der Nähe von München. Sein Vater Karl T. Fischer war Professor für Physik an der Technischen Universität München. 1937 beendete er seine Grundausbildung und trat seine zweijährige Wehrpflicht an. Bevor er jedoch seinen Dienst beenden konnte, brach der Zweite Weltkrieg aus und er diente in Polen, Frankreich in Russland.

1941 begann er an der Technischen Universität München zu studieren und erhielt einen Studienurlaub bei der Bundeswehr. Er wurde später von Amerikanern gefangen genommen, aber 1945, als der Krieg endete, freigelassen. Danach nahm er sein Studium wieder auf und schloss es 1949 ab.



Beginn der Karriere

Nach dem Erhalt seines Master-Abschlusses, Ernst Otto Fischer begann seine Doktorarbeit als Assistent von Professor Walter Hieber am Institut für Anorganische Chemie. Er erhielt seinen Ph.D. nach Abschluss seiner Dissertation 'Die Mechanismen der Kohlenmonoxidreaktionen von Nickel (II) -Salzen in Gegenwart von Dithioniten und Sulfoxylaten' im Jahr 1952.

Nach seiner Promotion Ernst Otto Fischer begann die Erforschung der metallorganischen Chemie und des Übergangs von Metall. Er schrieb seine Doktorarbeit am 'Die Metallkomplexe von Cyclopentadienen und Indenen.' Er postulierte, dass die von den Chemikern Paulson und Kelly präsentierte Struktur möglicherweise falsch gewesen sei. Er veröffentlichte auch die Strukturdaten von Ferrocen und die Sandwichstruktur der Pentahaptoverbindung.






Später Karriere

1955 Ernst Otto Fischer wurde als Dozent an die Technische Universität München berufen und wurde 1957 Professor. Zwei Jahre später wurde er zum C4-Professor befördert. 1964 wurde Fischer Lehrstuhl für Anorganische Chemie an der Technischen Universität München und zum Mitglied der Sektion Mathematik / Naturwissenschaften der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. 1969 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher und erhielt 1972 die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität München.

Während seiner Karriere Ernst Otto Fischer hielt weltweit mehrere Vorträge über Metallkomplexe von Indenyl, Arenen, Olefinen und Metallcarbonylgruppen. In den 1960er Jahren entdeckten Fischer und seine Gruppe von Wissenschaftlern die Metallalkyliden- und -alkylidinkomplexe, die als Fischer-Carbene und -Carbine bekannt sind. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte Fischer rund 450 Artikel in Fachzeitschriften. Er hielt Vorlesungen an der University of Wisconsin-Madison, war Gastprofessor an der University of Florida und am Massachusetts Institute of Technology.

Während seiner Karriere Ernst Otto Fischer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Geoffrey Wilkinson-Preis 1973, aber sein größter Erfolg war der Nobelpreis für Chemie für seine Arbeit an metallorganischen Verbindungen. Fischer starb am 23. Juli 2007 in München.